Für Hufe und Pfoten
Tiergesundheit von Hund, Katze und Pferd

Giftige Pflanzen für Hunde

6. Mai 2020 | Hund

Giftige Pflanzen

Spaziergang mit Vorsicht

Wenn sich der Winter verabschiedet und der Frühling Einzug hält, ist das Gassi gehen umso schöner. Nicht allein dank der milden Temperaturen, sondern besonders weil die Natur wiedererwacht und es überall blüht und grünt. Doch auch genau deshalb ist jetzt besondere Vorsicht geboten: Bestimmte Frühjahrsblüher sind giftige Pflanzen für Hunde. Besonders Welpen, die noch sehr neugierig auf alles Neue sind, sind hierbei besonders gefährdet.

Um diese Pflanzen sollte ein Bogen gemacht werden

  • Fingerhut
  • Kirschlorbeer
  • Eibe
  • Herbstzeitlose
  • Hortensie & Rhododendron (oft in Gärten zu finden)
  • Tulpen
  • Blauer Eisenhut
  • Narzisse
  • Hyazinthe
  • Buschwindröschen

Welche Symptome können u.a. auftreten?

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Atemnot
  • Zittern
  • Apathie
  • Krämpfe
  • Taumeln

Die Symptome können sehr vielfältig sein, ne nachdem, welches Gift aufgenommen wurde.

Was tun im Ernstfall?

Wenn der Hund gerade erst die giftige Pflanze gefressen hat, sollte er schnellstmöglich zum Tierarzt gebracht werden. In den ersten Minuten bis Stunden nach der Giftaufnahme, kann man das Tier gegebenenfalls erbrechen lassen oder eine Magenspülung durchführen. Zur Resorptionshemmung können Tabletten aus medizinischer Kohle eingegeben werden.

Nicht in Panik verfallen

Den Hund mit aller Gewalt zum Erbrechen zu bringen oder selber ein Brechmittel geben, hat wenig Sinn und macht die Situation nur noch unsicherer. Lieber Ruhe bewahren und sich telefonisch vom Tierarzt schon mal die ersten Sofortmaßnahmen erklären lassen. Auch wer sich nicht sicher ist, ob die gefressene Pflanze nun giftig war, sollte besser den Spaziergang abbrechen, eine Pflanzenprobe von einem Experten benennen lassen und sich parallel mit dem Tierarzt in Verbindung setzen.

Den Notfall vermeiden und gut vorbereitet sein

Bevor man zur ersten großen Gassi-Runde aufbricht, kann man sich informieren, welche Pflanzen auf dem gewohnten Weg zu finden sind. Wer sich nicht gut genug auskennt, schaut sich am besten vorher Bilder der entsprechenden Pflanzen an oder nimmt diese sogar mit auf den Spaziergang. Mit der Zeit lernt man dann die Areale kennen, in denen die Pflanzen wachsen, die man mit seinem Vierbeiner besser erstmal meidet. Hunde und Welpen, die zur Aufnahme von Pflanzen oder zum Herumkauen neigen, lieber an der Leine lassen: So hat man sie besser im Blick.

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